Entwicklungsgeschichte der Falle

Die Verwendung von Kunstbauen erfolgte bereits in der Vergangenheit und auch die Nutzung von Fallen als Ausrüstungsgegenstand ist keine Neuigkeit der Gegenwart. Die ersten aus Eisen und Beton gefertigten Prototypen der Kozarder-Falle entstanden in den 90-er Jahren im österreichischen Burgenland. Im Laufe der sich in den letzten zwei Jahrzehnten vollziehenden Entwicklung wurden die Eisenteile durch rostbeständiges Aluminium ersetzt und die Konstruktion der Falle vervollkommnet. Anhand der örtlichen Versuche beseitigten die beiden Konstrukteure Robert Ernst und Hans Waba alle funktionell auftretenden Fehlermöglichkeiten, jedoch erwies sich die Fertigung der aus Aluminium bestehenden Falle als langsam und kostspielig.

Im Streben danach, mit der Anwendung der Falle spürbaren wirtschaftlichen sowie naturschützerischen Einfluss auf  das Anwachsen der zu bewahrenden Bestände der Beutearten auszuüben, machte die Verwendung einer Vielzahl von Mitteln notwendig. Dementsprechend musste neben der Aufrechterhaltung der Qualität der Falle, eine geeignete Möglichkeit für die Serienherstellung gefunden werden.

Die gegenwärtige Form der Kozarder-Falle entstand mit Unterstützung der Fachleute für Polymerisationstechnik der Fakultät für Maschinenbau an der ungarischen Universität Sankt Stephan. Auf Grundlage ihres Wirkens wurde neben der Bewahrung der ausgezeichneten Eigenschaften der Falle ein Instrument geschaffen, welches in seiner Kategorie am leichtesten sowie am billigsten ist und womit eine Nutzung durch die Fachleute des Fallenstellens gewährleistet werden konnte.