Stationierung der Falle

Die mit der Kozarder-Falle versehenen Kunstbaue dürfen nur von einer Seite her begehbar sein, um den in die Röhre eingefahrenen Fuchs fangen zu können. Der Einbau der Falle hat ca.1 Meter vor dem Kessel zu erfolgen. Die Röhre kann nach Bedarf aus Ziegelsteinen, vorgefertigten Betonsteinelementen, sowie aus Beton oder aus PVC-Abflussröhren bestehen. Der ideale Durchmesser sollte ein Maß von 20-25 Zentimetern, die Länge ein Maß von 6-10 Metern erreichen. Die Lauffläche des Kunstbaus sollte auf alle Fälle mit Sand abgedeckt sein, wobei die Fixierung des Sandes in aus PVC-Röhren bestehenden Bauen mit Hilfe von frostsicherem Fließenklebstoff erfolgen kann. Der Kessel ist am einfachsten durch ein bis zur Hälfte mit Erde und Sand aufgefüllten Tonne zu gestalten.

Der Kunstbau ist in der Regel an einem versteckten, ruhigen, sonnigen Platz und auf trockenem Boden, in der Nähe oder am Rande eines wildgeschützten Dickichts einzurichten. Bei der Gestaltung des Eingangs ist darauf zu achten, dass der vorherrschende Wind nicht in die Röhre weht und deshalb nach Möglichkeit die südliche bzw. südöstliche Himmelsrichtung zu wählen ist.

Der Fuchs gräbt während der Wintersaison nicht gern selbst eigene Baue, sondern besetzt mit Vorliebe zur Verfügung stehende leere „Unterkünfte“. Im Interesse dessen, dass der Kunstbau dem natürlichen Erdbau des Fuchses am besten ähnelt, ist es wichtig der Röhre eine bogenförmige Gestalt zu geben sowie den Eingang mit Steinen oder Baumwurzeln zu tarnen bzw. den vorherig ausgegrabenen Sand am Eingang zu belassen.

Um die Witterung des Menschen noch vor der Fangsaison vollständig verlieren zu können, ist zu empfehlen, den Kunstbau im Sommer oder im frühen Herbst einzurichten. Es besteht nicht die Notwendigkeit, die Falle tief in den Boden einzugraben. Besonders in tiefer gelegenen, feuchten Gebieten ist es ratsamer, den Kunstbau in einer Erdanhäufung oberhalb der Bodenoberfläche  unterzubringen.